Bildungssoziologie: Theorien – Institutionen – Debatten by Antonia Kupfer

By Antonia Kupfer

Dieses Buch ist ein Beitrag zur Bildungssoziologie und gewährt den Lesenden sowohl Grundlagenwissen als auch Einblick in aktuelle Debatten und Analysen. Es werden wichtige Klassiker der Bildungssoziologie aus dem deutsch-, englisch- und französischsprachigen Raum verständlich erläutert. In systematischer Weise wird in das Bildungssystem mit Hilfe soziologischer Analysen der Schule, der beruflichen Bildung, der Hochschule und der Erwachsenen- und Weiterbildung umfassend eingeführt. Anhand thematischer Felder werden die zentralen aktuellen Debatten um Bildung und soziale Ungleichheit, um Bildung und Erwerbstätigkeit und die Wissensgesellschaft vorgestellt.

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4. Kapitel: Talcott Parsons: Schule als soziales System 39 Von diesen Grundfeststellungen ausgehend, stellt Parsons nun zwei Fragen: I. 2. "wie die Schulklasse funktioniert, um bei den Schülern Bereitschaft und Fähigkeit zur erfolgreichen Erfiillung ihrer späteren Erwachsenenrollen zu verinnerlichen" (parsons 1968: 161) und "wie sie funktioniert, um diese menschlichen Ressourcen iunerhalb der Rollenstruktur der Erwachsenengesellschaft zu verteilen" (parsons 1968: 162). Parsons behandelt diese beiden Fragen nicht unabhängig voneinander, sondern im Gegenteil: ,,Die Art und Weise, wie diese beiden Probleme miteinander verbunden sind, wird uns die wichtigsten Bezugspunkte liefern" (parsons 1968: 162).

1007/978-3-531-93263-7_5, © VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011 48 5. a. und habilitierte zahlreiche Wissenschaftler. Schelsky befasste sich auch eiugehend mit dem tertiären Bildungssektor. In ,,Einsamkeit und Freiheit. Idee und Gestalt der deutschen Universität und ihrer Reformen" (1963) befasste er sich mit den historisch-sozialen Grundlagen und aktuellen Problemen der deutschen Universität und engagierte sich als Gründungsmitglied der Universität Bielefeld, wo er 1970 einen Lehrstuhl übernahm, allerdings drei Jabre später wieder an die Universität Münster zurück ging, wo er 1978 emeritierte.

Doch Schelsky geht implizit von Begabungsunterschieden zwischen Menschen aus und macht daher das ältere Prinzip "Ausbildung nach Begabung" stark und meint, dass es ,,klarer in seinem ursprünglichen Sinn einer ,fonnalen Freiheitsforderuog' festhält, anstatt unversehens daraus das materielle Sozialordnungsgesetz schlechthin zu machen. Das Prinzip ,Ausbildung nach Begabung' (Schulbesuch nach Begabung) ist ursprünglich gegen eben jene Klassengesellschaft formuliert worden, deren Vorgegebenheit die Bilduogs- uod Ausbilduogsstufen der Schule ausdrückten (...

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