Biographisches Lernen und Professionalitätsentwicklung: by Bettina Ostermann-Vogt

By Bettina Ostermann-Vogt

Welches Verhältnis besteht zwischen biographischen Lern- und Bildungsprozessen und pädagogischer Professionalität im Spannungsfeld der beruflichen Weiterentwicklungsprozesse? Unter dieser Fragestellung werden in dieser Studie biographische Dispositionen, intent und Ressourcen und deren Bedeutung für den Aufbau von pädagogischen Haltungen und den Umgang mit beruflichen Herausforderungen von Lehrenden in Pflegeberufen rekonstruiert. Im Ergebnis wird u.a. ausgeführt, dass der Aufbau von beruflichen Wertestrukturen über biographische Professionsbildungsprozesse gesteuert wird.

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Der stete Wechsel der Tätigkeitsfelder in Kombination mit neuen Aufgabengebieten und veränderten Arbeitsformen (Teamarbeit) bei gleichzeitiger Reduzierung von Fachkräften und der notwendigen Einarbeitung von ungelernten Arbeitnehmern führt in dieser Berufsgruppe zu gravierenden Einschnitten im Berufsleben des einzelnen Arbeitnehmers. Aber auch für die Gesellschaft und die berufliche Bildung bedeutet die Zunahme an Mobilitäts-, Flexibilisierungs- und Rationalisierungsprozessen im Gesundheitswesen ein Umdenken in der Ausrichtung und Qualität pflegerischer Dienstleistungen.

1 Krankenpflegegesetz (KrPflG 2003). Vgl. BGBI KrPflAPrV, Anlage A 2003. Kompetenz bezeichnet den Lernerfolg in Bezug auf den einzelnen Lernenden und seine Befähigung zu eigenverantwortlichem Handeln in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen (vgl. KMK-Handreichung 2000, 9). 35 ren Berufs- und Handlungsbezug des schulischen Unterrichts die Anwendung von Wissen im beruflichen Tätigkeitsfeld erleichtert und der Erwerb von Handlungskompetenz20 als übergeordnetes Ziel der beruflichen Bildung unterstützt wird (vgl.

Zu verändern und weiterzuentwickeln. Keuchel/Falk (2007) beschreiben die Aufgabe der Berufsausbildung und den Auftrag der Lehrenden folgendermaßen: „(…) eine stabile Berufsfähigkeit zu vermitteln, die die unbestritten notwendige Fachkompetenz mit allgemeinen 43 Fähigkeiten humaner und sozialer Art zu verbinden weiß. Zugleich ist eine berufliche Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft auch im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa zu entwickeln.

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