Chemie: Eine Einführung by Peter Paetzold

By Peter Paetzold

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Man spricht von einem Singulett-Zustand und fügt dem Termsymbol die Zahl Eins als linkes Superskript an: 1D-Term. Die zweite Kombination mit dem einen M-Wert M ϭ 0 und mit S ϭ 0 definiert einen 1S-Term (L ϭ 0), dem nur eine Zustandsfunktion entspricht. Es bleiben noch neun Kombinationen übrig, nämlich je drei zu den Werten M ϭ 1, 0, Ϫ1; dies ergibt einen P-Term, wobei zu jedem M-Wert drei Spinkombinationen gehören. Es handelt sich um einen Triplett-Zustand mit dem Symbol 3P. Die Theorie lehrt, dass beim Einschalten der abstoßenden Elektronenwechselwirkung die zum Einelektronenmodell der Konfiguration (np)2 gehörende Energie ansteigt und dabei in drei Terme unterschiedlicher Energie aufspaltet, nämlich 3P, 1D und 1S, wie es in Abb.

Bis 7. Hauptgruppe haben zwei s- und ein bis fünf p-Elektronen als Valenzelektronen, damit die Valenzelektronenkonfiguration ns2np1 bis ns2np5 und dementsprechend drei bis sieben Valenzelektronen. Die Gruppennummern laufen von 1 bis 18 durch. Der 3. bis 7. Hauptgruppe werden die Gruppennummern 13 bis 17 zugeteilt. Zwar bedeutet es das Gleiche, wenn man von der 13. bis 17. Gruppe oder von der 3. bis 7. Hauptgruppe spricht, doch hat die Bezeichnung 3. bis 7. Hauptgruppe den Vorzug, dass die Hauptgruppennummer direkt die wichtige Zahl an Valenzelektronen wiedergibt.

Zusammengesetzten Legierung die Form Ma MЈb MЉc … annimmt. Hierin bedeutet a : b : c … das Stoffmengenverhältnis, in welchem die Metalle an der Verbindung beteiligt sind. Bei der Vereinigung verschiedenartiger Nichtmetalle und bei der Vereinigung von Metallen kommt es also zu Verbindungen, in denen die Atome eines Moleküls bzw. die Atome eines Festkörpers 1. Art durch kovalente oder metallische Bindungskräfte zusammengehalten werden. Auch bei der Vereinigung von Hauptgruppenmetallen mit Nichtmetallen kommt es zur Bildung von Verbindungen, die bei Raumtemperatur fest sind.

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