Christen in Ägypten by Heike Behlmer, Heike Behlmer, Martin Tamcke

By Heike Behlmer, Heike Behlmer, Martin Tamcke

Christen in Ägypten entspringt einer Ringvorlesung an der Universität Göttingen zu Geschichte und Gegenwart der christlichen Gemeinden im Nahen Osten. Die Ringvorlesung, die in das dritte Jahr geht, widmet sich als gemeinsame Veranstaltung des Lehrstuhls für Ökumenische Theologie und Orientalische Kirchen- und Missionsgeschichte und des Seminars für Ägyptologie und Koptologie der ganzen Bandbreite und der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums im Nahen und Mitt¬leren Osten - einer religiösen Vielfalt, die heute einer unsicheren Zukunft entgegen¬blickt. Die erste der Vorlesungsreihen spannte im Sommersemester 2013 den Bogen über die Geschichte der ägyptischen Christen von den ersten nachchristlichen Jahrhunderten bis zum „Arabischen Frühling“. Sie widmete sich dabei nicht nur der größten der orienta¬lisch-orthodoxen Kirchen, der koptisch-orthodoxen Kirche Ägyptens, sondern auch anderen christlichen Konfessionen auf ägyptischem Boden. Die insgesamt elf Beiträge in Christen in Ägypten werfen Schlaglichter auf das antike Mönchtum und die Kirchenpolitik des Patriarchen Athanasius im four. Jahrhundert ebenso wie auf die protestantische venture im Ägypten des 20. Jahrhunderts und die umkämpfte Frage des Kirchenbaus in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft.

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Welche cause, Interessen und Handlungsspielräume hatten kooperierende einheimische Personen und Institutionen im östlichen Europa während der deutschen Besatzung? An vielen Orten hat es während des Zweiten Weltkrieges Formen von Zusammenarbeit zwischen deutschen Stellen und einheimischen Regierungen, Verwaltungen oder Einzelpersonen gegeben.

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Aber die Formenschönheit zerstörte den Inhalt, und Kenntnisse ertränkten den Verstand. Da wurden die Leute vollends betört und verwirrt, und kein Weg führte mehr zurück zur wahren Natur und zum Urzustand“. Aus dieser Geschichtsphilosophie zieht Dschuang Dsi jedoch ganz andere Folgerungen als Hesiod. Während der Grieche dazu aufrief, das Verhalten und damit die Verhältnisse zu ändern, zieht sich der Chinese in die Kontemplation zurück. 4. Das klassische Dekadenzmodell 4a. Die Frage nach der Erklärung für die Misere der Gegenwart verlor nichts an Dringlichkeit, seitdem das mythische Denken einem stärker rationalen Zugriff weichen mußte.

Der Autor des Mythos verbindet mit diesem Zustand die Vorstellung eines ungetrübten Glücks: der Mensch dachte nicht an die Zukunft und kannte weder Nahrungssorgen noch Todesfurcht. Der Glaube an das Glück der Urzeit taucht in säkularisierter Form später oft wieder auf, nicht zuletzt bei Rousseau und den von ihm abhängigen Autoren. 1d. Indem das Leben im urtümlichen Naturzustand als paradiesisch vorgestellt wird, erscheint der Austritt bedauerlich und wird erklärt als Sündenfall. Das Glück endet mit einem Ungehorsam gegen Gott.

Aber Völlerei und Üppigkeit machten die Menschen überheblich. Da zürnte Zeus und verhängte über sie ein Leben voller Arbeit. Darauf stellte sich mit Einsicht und Tugend die Wohlfahrt wieder her. Aber der Mensch ist wieder nahe an Überfluß und Hybris, und der Verlust aller Dinge steht bevor“. Hier wird ein Urglück mit einem Wechsel von Schuld und Strafe verbunden. 35 3d. Ebenfalls aus der Alexanderzeit stammt ein chinesischer Text von dem taoistischen Philosophen Dschuang Dsi. Im ›Wahren Buch vom südlichen Blütenland‹36 beschreibt er die „Stufen des Verfalls“: „Die Männer des höchsten Altertums lebten inmitten des Unbewußten.

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